2. Pausentag

Heute wäre es vermutlich wieder gegangen mit dem radeln, aber ich hatte heute mal ausgeschlafen und bin dann in einen Radladen um meine Bremse reparieren zu lassen. Was ja vermutlich auch nicht so verkehrt war.

Die Zeit ging irgendwie so dahin mit planen, packen und nichts tun.

Ich wollte heute den ICE von Würzburg nach Fulda buchen – denkste – Großkampftag 1. Ferientag Bayern. Ja, da hab ich nicht dran gedacht.

So werde ich morgen Mittag gemütlich aufbrechen und mit der RB nach Fulda tuckeln. Bei der Hitze verkrafte ich die Rhoen sicher nicht…. daher der Zug.

Und ein Ziel ist ja für Montag in Sicht. Hann.Münden Campingplatz und ein Treffen mit Peter.

Nach 2 Tagen Familie fällt es mir schon schwer aufzubrechen und morgen wieder alleine den Abend zu verbringen.

Das ist wirklich meine persönliche Challenge. Alleinsein. Aber ich freu mich auf die nächsten spannenden Erlebnisse auf meiner Reise.

Grüße

Dany

1. Pausetag Schweinfurt

Heute war es dringend notwendig einen Tag Pause einzulegen. 42 Grad. Unfassbar !

Gemütliches Frühstück mit Tante Evelin. Stadtbummel und zweites Frühstück im Café Mozart. Bisschen Shopping (funktionsshirt und eine Short).

Anschließend Sommerbad mit meiner Cousine und Thomas . Total heiß aber erfrischendes kühles nass …..

Am Abend bin ich mit Michi (Cousin) ausgegangen. Lecker in der SCHRANNE.

Wir haben echt nette Gespräche geführt .

Es ist schön hier zu sein.

Die Reise wird morgen weiter geplant .

Jetzt falle ich erst mal müde ins Bett. Zu viel Bier 🤪

Etappe 5: Münster/Creglingen – Würzburg/Schweinfurt

Nach einer relativ ruhigen Nacht mit Bachgeplätscher (ohne Maus) und ein bisschen Babygeschrei aus dem angrenzenden Wohnwagen stand ich bereits um 5:05 Uhr auf.

Der Mond war noch zu sehen.

Fix die Sachen zusammen und los ging es,

Die Fahrt ging dann doch anders als gestern geplant, da ich über eine Wander-/Bike-App Routen von anderen Radlern aus der Gegend gesehen hatte, die ich als optimal für mich fand. Manchmal ist es Fügung, wenn etwas doch nicht nach Plan läuft – dann ergibt sich oft Neues und unerwartetes .

Die Route führte heute von Münster-Creglingen-Bieberbeuern nach Ochsenfurt – Würzburg – Schweinfurt.

Insgesamt rund 60 km mit dem Rad und 40 km mit dem Zug.

Der Radweg von Bieberbeuren erwies sich als äußert schön. Flachetappe von rund 35 km entlang des Gaubahnradweges.

Die Gaubahn führte ursprünglich von Ochsenfurt nach Röttingen, und würde 1974 für den Personenverkehr und 1990 für den Güterverkehr eingestellt.

Nach dem Frühstück in Ochsenfurt ging es mit Pausen am Main Richtung Würzburg. Dort blieb ich nur zum Essen (einfach zu heiss und zu viele Menschen – wenn man Tage und Stunden alleine verbringt und sich in der Natur aufhält, nicht verwunderlich).

Gegen 14 Uhr ging es mit dem Zug nach Schweinfurt. Bei inzwischen 39 Grad kam ich in SW an.

Ich hab mich echt gefreut alle zu sehen.

Thomas hat mega lecker gegrillt. Die Speicher mussten heute echt befüllt werden.

Unterkunft heute: Familie Zink SW, Sofa Wohnzimmer – komfortabler als meine 3,8cm dicke Isomatte 😜.

Morgen und Freitag nehme ich Hitzefrei. Oder auch: Ruhetage

Viele Grüße

Dany

Etappe 4: Schillingsfürst Frankenhöhe – Creglingen/Münster 23.07.2019

Heute Nacht wurde ich mehrfach wegen Geräuschen an meinen Packtaschen geweckt. Mit der Lampe hab ich nach der Ursache gesucht…. und heute morgen das Resultat: die Mäuse schaffen es in die Taschen ! Mein eiserner Proviant ist dem Opfer von Taschenräubern gefallen.

Was lerne ich daraus?

1. Taschen ordentlich verschließen

2. Lebensmittel in geschlossener Tüte aufbewahren (nicht am Boden)

3. Schoki immer gleich aufessen

Demzufolge war ich heute unsagbar müde.

Um 7:44 Uhr verabschiedete ich mich von Silke (meine Nachbarin, die die Tour von Nord nach Süd fährt) in Schillingsfürst , um nach Rothenburg o.d.T. weiterzufahren.

Die 15 km nach Rothenburg (bei mir waren es glaub mehr….verfahren, Edeka, Touristeninfo) schaffte ich dank der (wohl verdienten) Bergabfahrt in einer Stunde.

Wie immer auf den letzten Metern: ein Mega Hügel, den ich nur zu Fuß geschafft habe.

Ja Rothenburg hat viel zu bieten:

Schönes Fachwerk, historische Führungen, Kerkerbesichtigung, Schneeballen, Dauerweihnachtsmarkt…… und Japaner.

Nach einem Fitnessfrühstück habe ich die Stadt erkundet, Postkarten erworben und auf der Bank gesessen.

Weitere 19 km weiter kam ich nach ner guten Stunde nach Creglingen. Die Fahrt an der Tauber ist sehr sehr schön und kann ich nur empfehlen.

Allerdings um 13:30 war die Temperatur bei bereits 35 Grad. Mein ursprünglicher Weg sollte bis Weikersheim (über Röttingen) noch 20 km gehen.

Kurzfristig bin ich jetzt am Campingplatz 🏕 in Münster gelandet. Ja – auch hier gibt es ein Münster.

In Anbetracht der Hitzewelle, werde ich morgen unterbrechen – d.h. Planmäßige Abfahrt 7 Uhr – Ankunft Weikersheim – so hoffe ich gegen 10 Uhr.

Guten Zug nach Aschaffenburg und Schweinfurt finden und erst mal 2 Tage Hitzefrei nehmen .

Bis dahin

Dany

Etappe 3: Nördlingen – Feuchtwangen 22.7.2019 ca.45 km

Also, dass ist so eine Sache mit dem M-Bike (M wie Muskel). Dringende Voraussetzung ist das M. Bei mir ist eher ein m–chen vorhanden.

Aber ich bin trotz fehlenden elektounterstützendem Antrieb in Feuchtwangen angekommen.

Unter 20 Radlern ist maximal einer ohne E-Bike. Selbst die über 70jährigen fahren täglich 90 km.

Um 8 Uhr bin ich in Nördlingen gestartet und um 11 Uhr saß ich im Café am Dinkelsbühler Münster.

Die Stadt ist voll mit Japanern, die kurz aus dem Bus springen und diverse Fotos machen. So wie ich 😜.

Die Ellwanger Berge hatten schon so einiges für mich parat. An der 5% Steigung musste ich schon kleinbei geben . Aber wenn es mit 5km/h bergauf geht, kann man sich auf 31 km/h umso mehr freuen.

Bei der Pause habe ich meinen Balast mal um 3,2 kg erleichtert und ein Postpaket nach München geschickt.

Einfacher gehts aber bergauf auch nicht.

Die geplante Unterkunft war leider nichts.

Eine renovierungsbedürftige Mühle.

Somit sind nochmal 15-20 km oben drauf.

Camping in Schillingsfürst.

Grüße euch

Dany

Etappe 2: Mertingen-Nördlingen 45,7 km

Heute habe ich mich für eine Kurzetappe entschieden.

Zu Beginn des Tages musste ich erst mal mein minimalistisches Einmannzelt trocknen und packen. Abfahrt am Campingplatz gegen 10 Uhr.

Die kurze Fahrt nach Donauwörth wurde mit einem kleinen Frühstück belohnt.

Aber diese anfänglich kurze Etappe entwickelte sich dann leider zur sehr schweren, hügeligen, extrem windigen Fahrt. Durch den Wind sind aber glücklicherweise die Regenwolken Richtung Süden.

Um 15 Uhr bin ich in Nördlingen angekommen (45,7 km) und habe mich dort für ein Jugend (😜)Hotel entschieden.

Leider bin ich heute wirklich müde…. daher nur paar Fotos von der Fahrt und Nördlingen.

Und die Kilometer rollen …..

Nachdem gestrigen Ruethenfest in Landsberg und dem Treffen mit unserer früheren Erzieherin (Kinderkrippe) – habe es sehr genossen Rafaela – bin ich heute schon um 8:30 Uhr in Landsberg aufgebrochen.

Die Pension war wirklich gut und sehr liebevoll eingerichtet.

Zunächst ging es ca. 40 km Richtung Wehringen. Ich habe meine Cousine und ihren Mann besucht.

Weiter ging es 16 km nach Augsburg und dann nochmal rund 54 km nach Mertingen . Davon ca 18 km mit dem Zug.

Leider ist die DB nicht sehr freundlich bzgl. Fahrrädern. Am Mertinger Bahnhof kommt man um Treppe runter und Treppe hoch nicht wirklich herum. Am Ende des Tages dann schon schwer.

Um 18:45 bin ich dann angekommen am Donau Lech Camping.

Und wenn man als Frau vereist sei euch gesagt: bitte checkt ob Kocher und Kartusche zusammenpassen .

Zum Glück gibt es hier nette Nachbarn. Die Niederländer haben mich meine Ravioli warm machen lassen.

Die Unterkunft heute ist weniger luxuriös.

Mental: grenzwertig – aber das wird schon

Abreise steht an….

Es ist soweit. Durch anfänglich Verzögerung durch mehrstündigen ungeplanten Aufenthalt beim Kieferorthopäden – geht es dann doch langsam los.

Die Sachen wurden ein- und umgepackt.

Letztes bekanntes Gewicht inklusive Wasser: 22,3 kg. Ganz gut, wie ich finde.

Abfahrt um 15 Uhr in Pasing. Ich hab kurzfristig wegen des Chaos Vormittag dann umgeplant und die erste Etappe zu 90 % mit dem Zug bewerkstelligt. Somit ist die erste Etappe Bärlauchweg-Pasing mit 9 km überschaubar und die paar Kilometer von Kaufering nach LL zählen wegen der Lage der Pension (ganz oben) doppelt 😜.

In Landsberg ist das Ruethenfest. Es ist viel los und das Abendbrot besteht aus hier und mal da.

Ein wenig einsam fühle ich mich im Augenblick. Wenn man aber betrachtet, dass ich um 18:45 einfach so rumsitzen kann und dem Lech zusehen und -hören kann…. kein Geschirrspüler, keine Wäsche.

Ich werde mich dran gewöhnen.

Packliste 1.0

Das Packen geht los.

Wer hätte es geahnt, dass man so unfassbar viele Dinge benötigt. Über Radtaschen, Zelt, Isomatte , Campingkocher bis zu Stirnlampe, Flickzeug, Klamotten ….

Hier mal Impressionen :

Hinweis: Werbung – sofern man etwas erkennt 🙂

Ich werde vermutlich noch ein- oder zweimal aus- und umpacken.

Vorbereitung

Heute habe ich das Training wieder ein wenig aufgenommen . Kleine Route durch München. Von Moosach über Königsplatz, an der Isar, weiter nach Haidhausen. Und zurück über Isartor, Schwabing , Olympiapark.

Das Wetter war ideal. Schöner kann es nicht sein.

Dabei habe ich festgestellt, dass mir noch wesentliches Equipment abgeht.

1 Faltschloss

Solarpanel

Handyhalter

Wird noch besorgt …… und dann gehts bald los …..