Etappe 11: Hameln – Vlotho 02.08.2019 / 44,5 km – gesamt 609 km

Heute habe ich „ausgeschlafen“ bis 7:25 Uhr. Ich fand es herrlich dort in der Altstadtpension. Es war so schön niedlich und doch modern eingerichtet.

Die Frühstücksauswahl war für den Preis von 7,50 EUR wirklich gut. Ei, Brot, Semmeln, Käse, Wurst, Frischkäse, Tee….. alles da.

Um 9:30 Uhr (ziemlich spät für mich) bin ich in Richtung Rinteln aufgebrochen. Etwa 2 Stunden Fahrzeit. Und was soll ich jetzt sagen? Landschaftlich fängt es mich hier an der Weser zu langweilen an. Man sieht die Weser, die 100ste Brücke (Autobahn /Zug) die 20ste Fähre, das 200ste Feld (wahlweise Mais, Weizen, Kohl).

Nun, es ist halt so.

Angesichts der misslichen Lage, mich gestern verletzt zu haben, ist die Strecke für mich wirklich mühsam zu bestreiten. Demzufolge viele Stopps (Rinteln, Boxenstopp/Bänke).

In Rinteln hat mir ein reizendes Geschöpf dann mein Rad umgeworfen, auf das eines alten Herren – dessen Radständer ging kaputt und ich bemühte mich um Ersatz, der einzige Radladen dort hatte aber zu. Naja, hab ich ihm 17 EUR gegeben – hoffe das reicht für die Reparatur.

Dann ging es weiter über das „Umsonst und draußen“-Festivalgelände. Irrsinnig viele Menschen. Und ein Festival gegen „rechts“. Es gewittert hier aber gerade und es könnt sein, dass es geräumt werden muss.

Mein Campingplatz ist etwa 2 km von dort entfernt. Robert aus Hannover, meine kurzzeitige Fahrgemeinschaft (5 km – wirklich nicht mehr – hätte lustig werden können – der hatte noch Energie – war ja auch erst 2. Etappe von dem Guten) verabschiedete ich in Vlotho.

Habe dann um 15 Uhr mein Hüttchen bezogen und lasse es für heute ausklingen.

Wäsche, Schokolade, lesen, essen ….

Morgen könnt ich mal zum Wellness 🤪.

Das Festival hat angefangen – hört man bis hierher. Bin also irgendwie dabei.

Zu den Fotos:

An der Weser , an der Weser, an der Weser ….

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